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PRESSEMITTEILUNG

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Bild: Fotolia

Förderbekanntmachung „ATEM“ (3. Fortschreibung)

Mit der Förderbekanntmachung „ATEM - Antriebstechnologien für die Elektromobilität “ vom 13.10.2011 (siehe Bundesanzeiger Nr. 162, S. 3768ff.) beabsichtigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu einer beschleunigten Verbreitung von Fahrzeugen mit elektrifizierten Antriebssträngen beizutragen. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung des gesamten Antriebsstrangs mit besonderer Beachtung der Energieeffizienz sowie verbesserter Integration und Zusammenspiel von Einzelkomponenten. Dadurch werden zusätzlich eine Erhöhung der Reichweite und eine deutlich größere Sicherheit der Fahrzeuge angestrebt.

Im laufenden Haushaltsjahr 2015 sind im Energie- und Klimafonds ca. 10 Mio. € Fördermittel für Neubewilligungen im Rahmen der 3. Fortschreibung von „ATEM“ geplant. Abweichend von Abschn. 7.2.1 der Bekanntmachung werden antragsberechtigte Interessenten um Einreichung von Projektskizzen bis zum 13.04.2015 gebeten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Text der Förderbekanntmachung. Einen Überblick erhalten Sie auch auf der Internetseite des Schwerpunkts unter http://pt-em.de

Gegenüber der Bekanntmachung vom 13.10.2011 sind folgende Änderungen zu beachten:

Verfahren

Projektvorschläge müssen über das Internet unter https://www.pt-it.de/ptoutline/application/atem eingereicht werden. Dort findet sich auch das elektronische Formular zur Bewerbung und zur Eingabe der Projektskizze. Die Skizze liegt passwortgeschützt auf dem Server des DLR und kann bis zum Ausschreibungsende (12.04.2015) bearbeitet werden. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Damit eine Online-Bewerbung Bestandskraft erlangt, muss sie bis zum Ausschreibungsende beim DLR schriftlich bestätigt werden.

Zu diesem Zweck können Sie von der Internetseite eine Druckversion Ihrer Projektskizze erstellen und unterschreiben. Bitte beachten Sie, dass für jedes Konsortium nur eine Anmeldung zulässig ist (d.h. die Anmeldung erfolgt projekt-, nicht partnerbezogen). Jeder Partner hat eine entsprechende Interessensbekundung beizufügen.

Das DLR speichert die im Projektvorschlag gemachten Angaben in maschinenlesbarer Form. Sie werden zur Vorbereitung des Auswahlprozesses und zur Abwicklung des Projekts verarbeitet. Dabei bleiben die Belange des Daten- und Vertrauensschutzes gewahrt.

Bis Ende Mai werden die bis dahin eingereichten Projektskizzen zunächst von Projektträger und BMWi vorgeprüft (Vollständigkeit des Konsortiums, inhaltlicher Bezug zum Förderwettbewerb etc.). Grundsätzlich geeignete Skizzen werden von den Gutachtern in einem schriftlichen Verfahren bewertet. Auf Basis dieser Bewertung werden die Konsortien der geeignetsten Projektskizzen aufgefordert, ihr Projekt gegenüber den Gutachtern zu verteidigen. Im Anschluss an die Gutachtersitzung wählen BMWi und Projektträger unter Berücksichtigung des Gutachtervotums die aussichtsreichsten Projekte aus. Die Konsortien der ausgewählten Projekte werden zur Einreichung von förmlichen Anträgen aufgefordert. Diese müssen Ende des ersten Halbjahres 2015 in bewilligungsfähigem Zustand vorliegen, da die Bewilligung aus haushaltsrechtlichen Gründen noch in 2015 erfolgen muss. Frühester Vorhabenbeginn wäre der 01.01.2016.

Begleit- und Wirkungsforschung

Über die Aktivitäten der einzelnen Verbundprojekte des Förderprogramms hinaus sind übergreifende Kooperation und Wissenstransfer außerordentlich wichtig. Dazu wird das BMWi eine Begleit- und Wirkungsforschung ausschreiben. Kernaufgabe der Begleit- und Wirkungsforschung wird sein, die einzelnen Projekte der Förderprogramme Elektropower II und ATEM bei der Identifizierung und Überwindung von Innovationshürden, bei der projektübergreifenden Zusammenarbeit mit anderen Partnern und beim Ergebnistransfer zu unterstützen.

Darüber hinaus wird die Begleit- und Wirkungsforschung in enger Abstimmung mit dem BMWi die Projekt- und Programmergebnisse öffentlichkeitswirksam darstellen. Dies betrifft z.B. programmübergreifende Publikationen, die Organisation von Veranstaltungen und die fachliche Vertretung auf nationalen und internationalen Konferenzen und Tagungen. Daneben sind Maßnahmen geplant, um die geförderten Projektpartner besser zu vernetzen und so einen regen Erfahrungsaustausch, z.B. im Rahmen von Vernetzungskonferenzen.

Die Zuwendungsempfänger sind verpflichtet, projektübergreifend zusammenzuarbeiten, mit der Begleit- und Wirkungsforschung zu kooperieren und an anderen Transfermaßnahmen des BMWi mitzuwirken.

Evaluation

Der Zuwendungsgeber ist gemäß §7 BHO Abs. 2 verpflichtet, die Fördermaßnahme zu evaluieren. Zuwendungsempfänger sind zur Zusammenarbeit verpflichtet. Mit Abgabe der Skizze erklären Sie sich bereit, unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Regelungen alle für die Evaluation des Förderprogramms benötigten Daten bereitzustellen, sowie an vom Zuwendungsgeber für die Evaluation vorgesehenen Befragungen, Interviews und sonstigen Datenerhebungen teilzunehmen. Näheres wird mit dem jeweiligen Zuwendungsbescheid geregelt.

Projektübergreifende Datensammlung

Die Erfahrung aus den vorangegangenen Förderschwerpunkten zeigt, dass durch eine projekt-übergreifende Zusammenarbeit nicht nur Synergiepotenziale entstehen, sondern auch Reichweite und Einfluss der Projekte deutlich gesteigert werden. Vor allem die Ergebnisse der Auswertung von anonymisierten Infrastruktur-, Mobilitäts- und Fahrzeugdaten verbessert sich, wenn identische Datensätze in allen relevanten Förderprojekten erhoben und in einem gemeinsamen Datenpool ausgewertet werden. Der Zuwendungsgeber entscheidet, welche Teile des Datenpools für weitergehende Auswertungen bei berechtigtem Interesse von Dritten genutzt werden können (z.B. Auswertung in Verbindung mit den Schaufenstern Elektromobilität). Eine entsprechende Bereitschaft, die relevanten Daten im Rahmen eines noch festzulegenden Verfahrens zur Verfügung zu stellen, wird vorausgesetzt.

Verwandte Förderschwerpunkte

Bzgl. der unter Abschn. 4 der Bekanntmachung genannten verwandten Förderbekanntmachungen können aktuelle Ausschreibungen im Bundesanzeiger nachgelesen werden. Insbesondere wird auf die Ausschreibung Elektropower II verwiesen, welche die Förderung von Forschung und Entwicklung von übergeordneten Fragen zum Ziel hat.

Europäische Dimension

Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – mit dem EU-Forschungsrahmen-programm vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist. Insbesondere wird auf die „Green Cars“-Initiative des „European Economic Recovery Plan“ und die geplanten Fördervorhaben im Rahmen der „Green Vehicles Initiative“ im Rahmenprogramm von „Horizont 2020“ hingewiesen. Darüber hinaus könnten weitere europäische Programme Berührungspunkte aufweisen. Das Ergebnis der Prüfungen soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

Ergebnisverwertung

Gefördert werden im vorwettbewerblichen Bereich liegende Verbundvorhaben. Antragsberechtigt sind private und öffentliche Unternehmen sowie Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Das Vorhaben ist in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen, die Ergebnisse der geförderten Tätigkeit dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR genutzt werden.

Weitere Informationen

Die in der Ausschreibung genannten Zusatzinformationen stehen ab sofort unter folgendem Link zum Download bereit:
https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmwi#t6

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begrüßt insbesondere die Beteiligung von mittelständischen Unternehmen an Verbundvorhaben im Rahmen von „ATEM“.

Ansprechpartner für fachliche Belange ist

Dr. rer. nat. Bernd Vaupel
Tel.: +49 2203 601-3860
E-Mail: bernd.vaupel@dlr.de

Ansprechpartnerin für administrative Belange ist
Britta Berndt
Tel.: +49 2203 601-4123
E-Mail: britta.berndt@dlr.de 


Ansprechpartner


Dr. Bernd Vaupel

+49 2203 601-3860
bernd.vaupel@dlr.de

 

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